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Schülerbeförderung

Kostenfreiheit des Schulwegs

Verbundpass - Schülerbeförderung

Allgemeine Informationen

Der Landkreis Bamberg ist Mitglied im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN). Jeder Schüler benötigt einen sogenannten Verbundpass, um die Berechtigung zur Fahrt mit den Schülertarifen des VGN nachzuweisen.


Bestellschein

Jeder Schüler muss einen Bestellschein für einen Verbundpass ausfüllen und bei dem Verkehrsunternehmen abgeben, das er in der Regel für den Schulweg benutzt.

Den Bestellschein erhalten Sie hier: Verbundpass - Bestellschein


Gültigkeit

Der Verbundpass ist bis zum Ende des Schuljahres gültig, in dem der Schüler das 15. Lebensjahr vollendet. Ab dem 15. Lebensjahr wird der Verbundpass jährlich durch das Verkehrsunternehmen mit dem Bestellschein verlängert.


Fahrten nur mit Verbundpass und Monatswertmarke

Zur Fahrt werden der Verbundpass und eine Monatswertmarke benötigt. Mit dieser können Sie durch alle Zonen fahren, die auf dem Verbundpass eingetragen sind. Welche Orte dies umfasst entnehmen Sie bitte dem Tarifzonenplan. Weiterhin ist in jede Monatswertmarke die Verbundpassnummer einzutragen (rechts neben dem Passbild, unterhalb der Tarifstufe).


Verlust von Wertmarken

Im Landkreis Bamberg gelten die Tarifbestimmungen des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN). Die Schüler erhalten 11 Monatswertmarken. Bei Verlust der Wertmarken gibt es keinen Ersatz. Bewahren Sie daher die nicht benötigten Wertmarken sicher zu Hause auf.

Beförderungsanspruch - Schülerbeförderung

Welche Schulen  (Beförderungsanspruch)

Es besteht ein Beförderungsanspruch für Schüler an:

  • Hauptschulen (M-Zug)
  • Realschulen
  • Wirtschaftsschulen
  • Gymnasien bis einschließlich Jahrgangsstufe 10
  • Berufsfachschulen bis einschließlich Jahrgangsstufe 10
  • Berufsschulen (nur Vollzeitunterricht 10. Klasse - Berufsgrundschuljahr, Berufsvorbereitungsjahr)

Es besteht Beförderungspflicht

  • zur nächstgelegenen Schule (die Schule, die mit dem geringsten Beförderungsaufwand zu erreichen ist) und wenn der Schulweg länger als 3 km ist.
  • Bei kürzerer Wegstrecke, wenn der Schulweg besonders gefährlich oder beschwerlich ist oder wenn Schüler wegen einer dauernden Behinderung auf die Beförderung angewiesen sind.


Hinweis zur nächstgelegenen Schule:

Wenn eine andere, als die nächstgelegene Schule besucht wird, können die Beförderungskosten nicht übernommen werden. Wir weisen darauf hin, dass eine Teilübernahme bis zu der Höhe der Kosten, die beim Besuch der nächstgelegenen Schule entstanden wären (sog. fiktive Kosten), nicht möglich ist. Informieren Sie sich deshalb vor Anmeldung, ob es sich um die nächstgelegene Schule handelt. Bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Beförderungsmittel (Beförderungsanspruch)

Züge und Busse des öffentlichen Personennahverkehrs

Wertmarken (Beförderungsanspruch)

Beantragung

Mit dem Vordruck "Erfassungsbogen" können Wertmarken beantragt werden.

Der Antrag ist in der Regel in der Schule erhältlich oder hier online:


Fahrten mit öffenlichten Verkehrsmitteln (VGN)

Für die Fahrt mit dem öffentlichen Verkehrsmittel benötigen die Schüler die jeweilige Monatswertmarke und einem gültigen Verbundpass. Der Verbundpass kann bei den Verkehrsunternehmen mit einem Bestellschein für einen Verbundpass beantragt werten.

Informationen zum Verbundpass


Wichtiger Hinweis
Die Schüler sollten immer nur die aktuelle Monatswertmarke mit sich führen. Die restlichen Wertmarken sollen sicher zu Hause aufbewahrt werden. Verlorene Wertmarken werden nicht ersetzt. Das heißt, die Eltern müssen für das restliche Schuljahr dann selbst für die Beförderung Ihrer Kinder zur Schule aufkommen.

Erstattungsanspruch - Schülerbeförderung

Welche Schulen (Erstattungsanspruch)

Es besteht ein Erstattungsanspruch für Schüler an öffentlichen und staatlich anerkannten privaten

  • Gymnasien ab Jahrgangsstufe 11
  • Berufsfachschulen ab Jahrgangsstufe 11 (ohne Berufsfachschulen in Teilzeitform!)
  • Wirtschaftsschulen ab Jahrgangsstufe 11
  • Fachoberschulen
  • Berufsoberschulen
  • Berufsschulen (Teilzeitunterricht)


Erstattungsfähig sind die vom Schüler aufgewendeten Kosten der notwendigen Beförderung zur Schule (nicht Arbeitsstelle), wobei der günstigste Tarif zugrunde gelegt wird

  • zur nächstgelegenen Schule (die Schule, die mit dem geringsten Beförderungsaufwand zu erreichen ist).
  • wenn der Schulweg länger als 3 km ist.
  • Bei kürzerer Wegstrecke, wenn der Schulweg besonders gefährlich oder beschwerlich ist.

Hinweis zur nächstgelegenen Schule:

Wenn eine andere, als die nächstgelegene Schule besucht wird, können die entstandenen Fahrtkosten nicht erstattet werden. Wir weisen darauf hin, dass auch eine Erstattung der Kosten, die beim Besuch der nächstgelegenen Schule entstanden wären (sog. fiktive Kosten), nicht möglich ist. Informieren Sie sich deshalb vor Anmeldung, ob es sich um die nächstgelegene Schule handelt. Bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Familienbelastungsbetrag (Erstattungsanspruch)

Der Familienbelastungsbetrag (Eigenanteil) von 440,00 € (bei Geschwistern der entsprechende Anteil -gemeinsame Antragstellung) wird von den Gesamtkosten abgezogen.


Der Familienbelastungsbetrag entfällt bei Schülern:

  • deren Unterhaltsleistender im Monat vor Schulbeginn (August) für drei oder mehr Kinder Kindergeld bezieht (als Nachweis genügt die Vorlage eines Kontoauszugs; wenn nur spätere Kindergeldnachweise vorgelegt werden entfällt die Familienbelastungsgrenze nur anteilig).
  • deren Unterhaltsleistender im Monat vor Schulbeginn (August) Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) oder Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld nach SGB II erhält.

Beförderungsmittel (Erstattungsanspruch)

  • Grundsätzlich können nur Fahrkosten für öffentliche Verkehrsmittel erstattet werden.
  • Es werden nur die kürzeste zumutbare Verkehrsverbindung und der jeweils günstigste Tarif erstattet. Deckt sich der Weg zur Schule ganz oder teilweise mit dem Weg zur Arbeitsstätte, werden nur die Fahrtkosten erstattet, die nachweislich zusätzlich durch den Schulbesuch entstanden sind.
  • Fahrkosten für die Benutzung eines privaten Pkw´s sind nur erstattungsfähig, wenn das Landratsamt die Notwendigkeit für diese Benutzung vorher schriftlich anerkannt hat. Hierzu ist ein gesonderter Antrag zu stellen.

Erwerb vergünstigte Schülerfahrkarten (Erstattungsanspruch)

Zum Erwerb von vergünstigten Schülerfahrkarten benötigt man bei im Bereich des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN), dem auch der Landkreis Bamberg angehört, einen Verbundpass. Informationen hierzu erhalten Sie oben im Bereich Verbundpass.

Bei mehreren Einzelfahrten ist der Kauf einer Bahncard 50 oder 25 zu prüfen. Die Bahncard 50 erhalten Schüler zum halben Preis. Die Jugend Bahncard 25 kostet einmalig 10 € und ist bis zum vollendeten 19. Lebensjahr gültig.
Bitte berücksichtigen Sie. Innerhalb des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg gilt die Bahncard nicht.

Bei Berufsschülern mit Blockunterricht ist bei der Anreise am Sonntag bzw. der Abreise am Freitag oftmals das Bayernticket oder das Bayernticket Single die günstigste Variante.

Beantragung (Erstattungsanspruch)

Besorgen Sie sich bereits vor oder während des Schuljahres einen Antrag auf Fahrtkostenerstattung. Diesen erhalten Sie im Sekretariat der Schule. Den Fahrtkostenerstattungsantrag gibt es nur in Papierfom, ein Download ist nicht möglich.

Sie können dann gleich eine Kopie der entsprechenden Nachweise (Kindergeldnachweis vom August vor Schulbeginn, Bescheide) beilegen und die nicht mehr benötigten Fahrkarten einkleben. So stellen Sie sicher, dass Sie den Antrag ohne größeren Aufwand gleich nach Ende des Schuljahres bei uns einreichen können.

Vergessen Sie nicht den Schulbesuch durch die Schule bestätigen zu lassen (auf dem Antrag). Besorgen Sie sich die Bestätigung bereits während der letzten Schultage. Dies erspart Ihnen zusätzliche Wege.


Abgabetermin

Fahrtkostenerstattungsanträge sind bis spätestens 31. Oktober für das vorangegangene Schuljahr zu stellen.
Dieser Termin ist eine gesetzliche Ausschlussfrist. Später eingegangene Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Fahrtkostenerstattung Privat Kraftfahrzeug - Schülerbeförderung

Anerkennungsgründe (Privat Kraftfahrzeug)

Die Benutzung des privaten Pkw kann nur anerkannt werden, sofern der Einsatz notwendig oder insgesamt wirtschaftlicher ist.

Im Regelfall wird ein Privat-Pkw nur anerkannt, wenn eine Beförderung durch öffentliche Verkehrsmittel oder Schulbuslinie nicht möglich ist. In diesem Fall beträgt die Wegstreckenentschädigung für den Einsatz eines privaten Kraftfahrzeugs derzeit 0,25 Euro/km.

Die Benutzung des privaten Pkw kann auch im Falle einer bestimmten Unzumutbarkeit anerkannt werden, wenn der Schüler bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel unzumutbar lange Wartezeiten in Kauf nehmen müsste. In diesem Fall werden jedoch nur die Kosten angerechnet, wie sie bei Benutzung des öffentlichen Verkehrsmittels anfallen würden.

Die Grenze der Zumutbarkeit wird dann z.B. als überschritten angesehen, wenn sich bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel die regelmäßige Abwesenheit von der Wohnung an drei oder mehr Tagen in der Woche um mehr als zwei Stunden (pro Tag) verlängert. Diese Regelung ist jedoch nur auf Schüler anwendbar, die einen Vollzeitunterricht, d. h. einen regelmäßig an fünf Tagen in der Woche stattfindenden Unterricht besuchen.
Sofern regelmäßig nur an einem oder zwei Tagen in der Woche Unterricht erteilt wird, ist es den Schülern zumutbar, trotz längerer Wartezeiten die vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.

Beantragung (Privat Kraftfahrzeug)

Wann beantragen?

Anträge auf Anerkennung der Benutzung des privaten Pkw sind jeweils zu Beginn des Schuljahres (spätestens nach Fertigstellung des Stundenplanes) zu stellen.


Erstattungsfähig / Genehmigung

Fahrtkosten für die Benutzung eines privaten Pkw sind nur erstattungsfähig, wenn das Landratsamt die Notwendigkeit für diese Benutzung vorher schriftlich anerkannt hat.

Generell ist bis zur Entscheidung über den Antrag weiterhin das kostengünstigste öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Im Falle einer Ablehnung werden die Kosten für die Benutzung eines privaten Pkw, die im Zeitraum von der Antragsstellung bis zur Entscheidung entstanden sind, deshalb nicht erstattet.


Antrag