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Sozialer Dienst

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Hornissen - Beratung

Bei vielen Menschen bricht Grausen aus, wenn ihnen eine der gelb-schwarz gestreiften Vertreterin dieser Insektengruppe begegnet oder gar eines ihrer kunstvoll aus Holz und Speichel gefertigten Papiernester in ihrer Nähe entdecken. Doch Angst und Panik sind bei vernünftigem Umgang in der Regel unbegründet. Wobei die Angst vor Hornissen und Wespen eigenwilliger weise oft größer ist wie vor Hummeln oder Bienen.


Wespen, Hummeln und Wildbienen stehen unter Naturschutz

Alle wildlebenden Tierarten, somit auch Wespen, Hummeln und Wildbienen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht vernichtet werden.

Die größte unserer heimischen Wespenarten, die Hornisse, steht sogar unter besonderem Schutz, da ihr Bestand u. a. durch Horrormeldungen in der Presse und Vernichtung ihrer Lebensräume stark bedroht ist. Ihren schlechten Ruf hat die Hornisse völlig zu Unrecht. Sie ist die am wenigsten aggressivste Wespenart. Dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten, ist reiner Aberglaube. Wer sich ruhig und besonnen verhält, kann ein Hornissenvolk in unmittelbarer Nähe des Nestes ungefährdet beobachten.


Wann werden Wespen, Hornissen, Bienen und Hummeln aggressiv?

Wespen, Hornissen, Bienen und Hummeln stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen, beispielsweise wenn an ihrem Nest manipuliert wird, wenn nach Ihnen geschlagen wird oder sie aus versehen unter die Kleidung geraten oder eingeklemmt werden. Lästig werden dem Menschen überhaupt nur 2 der insgesamt 12 staatenbildenden Wespenarten. Dies sind die noch recht häufigen, individuenreichen Arten Deutsche und Gewöhnliche Wespe, die uns in den Sommermonaten an der Kaffeetafel den Kuchen oder beim Grillen das Grillfleisch streitig machen. Alle anderen Arten meiden den Menschen


Wie mit Wespen, Hornissen, Bienen und Hummeln zusammenleben?

Wenn Sie vermeiden möchten, dass die auch in der Nacht aktiven Hornissen Sie besuchen bringen Sie an Ihren Fenstern die handelsüblichen Insektenvorhänge an. Die Schnaken und Motten an diesen Vorhängen sind fast wie ein Selbstbedienungsbuffet für die Hornissen. Auch für Ihren Garten kann Ihnen gar nichts Besseres passieren wenn sich Hornissen, Wespen, Hummeln oder ein Wildbienenvolk ansiedelt. Die Bestäubung vieler Obst- und Gemüsesorten erfolgt überwiegend durch Hummeln und Bienen. Wespen und Hornissen benötigen zur Aufzucht Ihrer Brut im Laufe des Sommers mehrere Kilo Insekten, also auch diejenigen, welcher der Gärtner gar nicht so gerne hat.


Hilfe bei Ansiedlung im Wohnbereich

Sollte sich doch ein Volk direkt im Wohnbereich angesiedelt haben (z.B. im Rollokasten) helfen wir Ihnen gerne dabei einen kompetenten Fachmann zur evtl. notwendigen Umsiedlung zu vermitteln.

WICHTIG! Je früher dies im Jahr geschieht, desto einfacher ist es. Eine Umsiedlung im August oder September ist so gut wie aussichtslos, da das Volk dann schon zu groß ist!

Wenden Sie sich bitte an einen unserer Ansprechpartner


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