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Seniorenpolitisches Gesamtkonzept

Ziel des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts ist es, das Umfeld in den kreisangehörigen Städten, Märkten und Gemeinden an die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung anzupassen. Dabei kommen die Verbesserungen immer mehr Menschen zugute: zwischen 2013 und 2033 steigt die Zahl der Senioren (65+) im Landkreis durchschnittlich um 64 % (ca. 16.000 Personen), in einigen Gemeinden verdoppelt sie sich sogar.

Gesetzliche Grundlage für die Planung ist Art. 69 Abs. 2 AGSG. Neben der klassischen Bedarfsplanung für Pflegeeinrichtungen bedarf es demnach eines „integrativen, regionalen senioren-politischen Gesamtkonzeptes, das nach dem Grundsatz ambulant vor stationär die Lebenswelt älterer Menschen mit den notwendigen Versorgungsstrukturen sowie neue Wohn- und Pflegeformen für ältere und pflegebedürftige Menschen im ambulanten Bereich umfasst“.

Mit der Erstellung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts wurde das Modus Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung Bamberg beauftragt. Die fachliche Begleitung liegt beim Landratsamt, Geschäftsbereich Soziales.

Bei Fragen und Anregungen steht Ihnen die Generationenbeauftragte des Landkreises gern zur Verfügung.

Infomaterial zum Download

Vorgehen & Chronologie

Zunächst wurden alle bestehenden Angebote für Senioren, von Pflege über Nahversorgung/Einkaufsmöglichkeiten bis hin zum Ehrenamt erfasst. Ergänzend konnte eine repräsentative Zahl von Senioren Wünsche und Anregungen zu ihrem Lebensumfeld äußern. Aus den ermittelten Defiziten leiten Fachleute konkrete Maßnahmenempfehlungen zur Verbesserung ab, die ab 2017 Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen.

  • Februar 2014: Kreistagsbeschluss und Beauftragung des Modus Instituts
  • 2014: Kleinräumige Bevölkerungsprojektion auf Gemeindeebene bis zum Jahr 2033
  • 2014: Erhebung bei allen Trägern und Anbietern von Pflege, Erstellung der Pflegebedarfsplanung bis zum Jahr 2030 in Bezug auf vier Versorgungsregionen und unter Berücksichtigung des Pflegetransfers zwischen Stadt und Landkreis Bamberg
  • 2014/15: Bestandsaufnahme mit Gemeindebefragung zu den Einrichtungen, Diensten und Angeboten im Bereich der (offenen) Seniorenhilfe mit handlungsbezogener Analyse auf Gemeindeebene
  • 2015: Repräsentative Seniorenbefragung mit handlungsfeldbezogener Analyse der Ergebnisse auf Gemeindeebene
  • 2016: Expertenrunden zur Entwicklung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmenempfehlungen sowohl für den Landkreis als auch für die Gemeinden.
  • 2017: Veröffentlichung des Gesamtkonzepts
  • ab 2017: Umsetzung der Maßnahmen auf Landkreis- und Gemeindeebene