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Katastrophenschutz

Das Landratsamt ist die Untere Katastropenschutzbehörde und hat im Falle einer Katastrophe die Einsatzleitung nach dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz. Einsatzleiter ist der Landrat. Er wird unterstützt von der Führungsgruppe Katastrophenschutz, die sich aus Mitarbeitern des Fachbereiches Öffentliche Sicherheit sowie besonders geschulten Mitarbeitern anderer Fachbereiche des Hauses zusammensetzt.

Im Ernstfall arbeitet die Führungsgruppe Katastrophenschutz eng mit der Feuerwehreinsatzzentrale des Landkreises zusammen. Aus der Führungsgruppe Katastrophenschutz sind fünf Ansprechpartner benannt, von denen rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, mindestens einer alarmiert werden kann und bei Bedarf erste Maßnahmen einleitet.
Die Führungsgruppe Katastrophenschutz wird auch bei anderen Ereignissen tätig, wenn eine Gefahr für die Bevölkerung besteht oder die Einsatzkräfte vor Ort Unterstützung benötigen.

Während der normalen Dienstzeiten wird unter anderem der Katastophenschutzplan erarbeitet und fortgeschrieben um im Ernstfall schnell und kompetent reagieren zu können. Weiterhin werden die Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises und des Malteser-Hilfsdienstes verwaltet und Freistellungen vom Wehrdienst wegen Dienst im Katastrophenschutz vorgenommen.


Zur Wahrnehmung der Aufgaben der Katastrophenschutzbehörde am Schadensort wurden im Landkreis Bamberg insgesamt fünf "Vorbenannte Örtliche Einsatzleiter" (ÖEL) benannt. Alle ÖEL werden von den Feuerwehrführungskräften des Landkreises gestellt. Diese leiten im Rahmen des Auftrags und der Weisungen der Katastrophenschutzbehörde alle Einsatzmaßnahmen vor Ort und sind berechtigt allen eingesetzten Kräften an der Schadensstelle Weisungen zu erteilen. Zur Unterstützung stehen ihnen die Unterstützungsgruppe für die Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) zur Verfügung. Die UG-ÖEL wird als sog. Regieeinheit vom Landratsamt Bamberg gestellt. Sie wird aber auch bei größeren Schadensergeignissen zur Unterstützung der jeweiligen Einsatzleitung eingesetzt.


Corona - Persönliche Schutzausrüstung

Die Verteilung Persönlicher Schutzausrüstung an die bezugsberechtigten Bedarfsträger wird bis 30. Juni 2020 auf Anweisung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern eingestellt.
Ab Juli kann Material nur noch in dringenden Notsituationen bezogen werden.

Bei nachweisbar dringendem Bedarf kann dieser noch bis 23. Juni 2020 bei uns gemeldet werden.

Die Bedarfsmeldung soll bitte auf einem Briefkopf des Bedarfsträgers mit Unterschrift erfolgen. Diese soll bitte per Fax (0951 85-371) oder als Anlage per E-Mail (psa-bedarf-corona@lra-ba.bayern.de) an uns gesendet werden. Anzugeben sind zudem die Menge des jeweils benötigten Schutzmaterials sowie eine Begründung des Bedarfs.
Bitte beachten Sie, dass das Material nicht für eine Vorratsbildung vorgesehen ist.

Des Weiteren ist zu beachten, dass für die Ausgabe von Schutzausrüstung seit dem 1. Juni 2020 Kosten erhoben werden."