Gemeinde Schönbrunn i. Steigerwald
Die Gemeinde Schönbrunn i. Steigerwald mit ihren neun Gemeindeteilen: Frenshof, Fröschhof, Grub, Halbersdorf, Niederndorf, Oberneuses, Steinsdorf und Zettmannsdorf liegt reizvoll im Tal der Rauhen Ebrach, eingebettet in den Naturpark Steigerwald. Die idyllische Lage im Talkessel prägt das Ortsbild bis heute. Der namensgebende Brunnen, dem Schönbrunn seinen Namen verdankt, besteht zwar nicht mehr, der besondere Charme der Gemeinde ist jedoch erhalten geblieben.
Naherholung
Schönbrunn i. Steigerwald verbindet eine lebendige Vereins- und Kulturlandschaft mit den grünen Tälern und sanften Höhen des Steigerwaldes. Die abwechslungsreiche Natur bietet ideale Voraussetzungen für Erholung und Freizeit.
Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz mit fünf örtlichen sowie mehreren überregionalen Routen lädt zum Wandern, Joggen, Radfahren, Walken und Genießen der Landschaft ein. Ob gemütlicher Spaziergang oder ausgedehnte Radtour – die reizvolle Umgebung bietet für jeden das passende Naturerlebnis.
Nach einem erlebnisreichen Tag in der Natur laden die gemütlichen Gastwirtschaften und Bierkeller mit ihren fränkischen Schmankerln oder griechischen Spezialitäten zum Verweilen und Genießen ein. Was könnte eine Wanderung oder Radtour schöner ausklingen lassen als ein fränkisches „Seidla“ Bier und eine zünftige Brotzeit? Wer es lieber süß mag, ist in unserer Eisdiele herzlich willkommen.
Ein besonderes Ausflugsziel ist die südwestlich von Schönbrunn gelegene St.-Anna-Kapelle. An dieser Stelle befand sich seit jeher eine von einer schützenden Mauer umgebene Statue der heiligen Anna. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten heimgekehrte Soldaten dort die heutige, stattliche Kapelle als Zeichen des Dankes und der Hoffnung.
Geschichte
Archäologische Bodenfunde belegen, dass der Raum Schönbrunn bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1278. In einer Urkunde vom 6. Oktober 1278 bestätigt Bischof Berthold von Würzburg, dass ihm Ludwig von Wineheim beim Eintritt in das Kloster Ebrach die Veste „Sconenbrunnen“ für 350 Heller überlassen hatte.
Sehenswertes
Zu den bedeutendsten Bauwerken der Gemeinde zählt die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Der Ursprung ihres Turmes reicht vermutlich bis in das 14. Jahrhundert zurück; im 18. Jahrhundert wurde er aufgestockt und erhielt 1736 seine charakteristische welsche Haube. Das heutige Langhaus entstand 1922 im neubarocken Stil.
Besonders sehenswert sind die drei Altäre, die aus der säkularisierten Karmelitenkirche in Bamberg stammen. Darstellungen der Karmelitenheiligen Theresia, Albertus, Andreas Corsini und Petrus Thomas erinnern an ihre Herkunft. Die Pfarrkirche wurde in den vergangenen Jahren umfassend innen und außen restauriert.
Auch die Gemeindeteile verfügen über zahlreiche liebevoll erhaltene Kapellen, die Besucherinnen und Besucher zum Innehalten und Verweilen einladen und das Ortsbild auf besondere Weise bereichern.