FOP: Seltene Krankheit, große Herausforderungen
Filmveranstaltung am 25. Oktober, 15.00 Uhr in der Lagarde 1 Bamberg
Eine seltene Krankheit, ein bewegender Film und eine Frage, die viele Menschen betrifft: Wie barrierefrei ist unsere Gesellschaft wirklich? Dieser Frage geht am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 15.00 Uhr eine Filmveranstaltung in der Lagarde 1 (Nathan-R.-Preston-Straße 1, Bamberg) nach, zu der die Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg, Nicole Orf, und der Beauftragte für Inklusion und Senioren im Landkreis Bamberg, Markus Radwansky einladen.
Gezeigt wird der rund einstündige Dokumentarfilm „Bis auf die Knochen – Leben mit FOP“. Er gibt Einblicke in das Leben von Menschen, die an Fibrodysplasia Ossificans Progressiva (FOP) leiden – einer äußerst seltenen genetischen Erkrankung, bei der sich im Körper zunehmend Knochen außerhalb des normalen Skeletts bilden. Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren der Filmemacher und Betroffene über ihre persönlichen Erfahrungen. Dabei geht es auch um eine zentrale Herausforderung: die Bedeutung von Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung, chronischen Erkrankungen und Altersleiden. Die Veranstaltung möchte zugleich für die frühzeitige Diagnose von FOP sensibilisieren. Denn bei der seltenen Erkrankung kann eine rechtzeitige Diagnose entscheidend sein.
Der Eintritt ist frei.
Die Räumlichkeiten der Lagarde 1 sind barrierefrei zugänglich. Die Bushaltestelle der Stadtbus-Linie 901 befindet sich direkt vor dem Gebäude. Kostenfreie Parkmöglichkeiten gibt es in begrenzter Anzahl vor Ort sowie in den angrenzenden Straßen.
Für Besucherinnen und Besucher werden Getränke und ein kleines Fingerfood-Buffet kostenfrei angeboten. Spenden zugunsten des FOP e. V., der Menschen mit FOP unterstützt, sind willkommen.
Um eine Anmeldung zur Veranstaltung wird unter https://umfrage.landkreis-bamberg.de/index.php/378351?newtest=Y&lang=de gebeten.
Bei Fragen und bei weiterem Informationsbedarf können Sie sich gerne an Markus Radwansky unter 0951/85-496 oder per E-Mail an barrierefreiheit@Lra-ba.bayern.de wenden.