Gut vorbereitet für den Ernstfall: Selbstschutz ist ein wichtiger Teil des Bevölkerungsschutzes
Unwetter, Stromausfälle oder größere Schadenslagen können den Alltag plötzlich verändern. Dann kann es dauern, bis Hilfe überall gleichzeitig ankommt. Umso wichtiger ist es, dass Bürgerinnen und Bürger wissen, wie sie sich selbst und ihre Familien vorsorgen können. „Bevölkerungsschutz ist eine gemeinsame Aufgabe. Unsere Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen sind für den Ernstfall gut vorbereitet. Gleichzeitig kann jeder Einzelne mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, sich selbst und andere zu schützen und die Einsatzkräfte zu entlasten“, betont Landrat Johannes Maciejonczyk.
Zur persönlichen Vorsorge gehören unter anderem ausreichend Wasser und Lebensmittel, notwendige Medikamente und Hygieneartikel sowie wichtige Dokumente. Empfohlen wird, dass Haushalte sich möglichst zehn Tage selbst versorgen können. Wer zunächst für drei Tage vorsorgt, schafft bereits eine wichtige Grundlage. Auch ein persönlicher Notfallplan für die Familie kann helfen.
Wichtig ist zudem, im Ernstfall gut informiert zu sein. Der Landkreis setzt auf verschiedene Warnwege wie Sirenen, Cell-Broadcast, Rundfunk und Lautsprecherdurchsagen. Die Warn-App NINA ergänzt die anderen Warnmittel sinnvoll und informiert über alle aktuelle Warnungen und Verhaltensempfehlungen des Bevölkerungsschutzes. Informationen zur persönlichen Vorsorge gibt es unter
https://www.landkreis-bamberg.de/Notfallvorsorge/ sowie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Ende Oktober werden zudem im Auftrag des Landratsamtes Bamberg an die Haushalte im Landkreis Informationsbroschüren zur Vorsorge für Krisen und Katastrophen verteilt. Herausgeber ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Broschüre enthält praktische Hinweise und eine Checkliste für die persönliche Vorsorge.