Ziele des Landkreises Bamberg
„Wir wollen unseren Beitrag zur Absicht des Freistaates Bayern leisten, den Anteil des Radverkehrs von bayernweit derzeit zehn auf 20 Prozent im Jahr 2025 zu erhöhen“, formulierte Landrat Johann Kalb am Rande der Auftaktveranstaltung zum Alltagsradverkehrskonzept am 20.02.2019 im Landratsamt Bamberg das Ziel.
Das Radwegenetz des Landkreises Bamberg hat mit der Neustrukturierung des Freizeitnetzes bereits eine Aufwertung hinsichtlich der Wegeführung erfahren. Eine Attraktivierung des Radwegenetzes für den Freizeitverkehr wurde bereits umgesetzt. Das Radwegenetz für Alltagsnutzer im Landkreis ist auf einigen Strecken bereits attraktiv und wird in den kommenden Jahren zu einem zusammenhängenden Wegenetz mit sicherer und direkter Wegeführung für diese Zielgruppe mit entsprechender Infrastruktur, Information, Vermarktung und Wegweisung sowie Verknüpfungen ausgebaut.
Das Fahrrad wird insbesondere im Bereich geringer Siedlungsdichte als Zubringer zum ÖPNV an Bedeutung gewinnen. Die Verknüpfungspunkte sollen mit sicheren Abstellanlagen ausgestattet werden. Eine modulare Ergänzung um weitere Mobilitätsangebote wird bereits durch die Umsetzung von Mobilstationen im Landkreis Bamberg vorangetrieben, um intermodale Verkehrsangebote in Attraktivität und Komfort zu fördern.
Wie im Intermodalen Mobilitätskonzept definiert, sind derzeit vor allem folgende Handlungsfelder in Bearbeitung:
- Verbesserung der Rahmenbedingungen für Alltagsradfahrer
- Stärkung des Fahrrads als Zubringer zum ÖPNV
- Flächendeckende Schaffung sicherer Abstellanlagen
- Optimale Anbindung an die Cityrouten der Stadt Bamberg