Tag der Biodiversität am 22. Mai

Öko-Modellregion Bamberger Land zu neuen Ansätzen in der Landwirtschaft

Am 22. Mai wird weltweit der Internationale Tag der biologischen Vielfalt begangen. Der Aktionstag macht auf die Bedeutung und den Schutz der Biodiversität aufmerksam.

Forschung zu Blühpflanzen im Ackerbau

Ein aktuelles Forschungsbeispiel ist das sogenannte „additive Intercropping“, das im Rahmen von Versuchen des Kompetenzzentrums Ökogartenbau an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) untersucht wird. Dabei werden zusätzlich zu den Hauptkulturen gezielt Blühpflanzen in den Bestand integriert, um Nützlinge zu fördern und eine natürliche Schädlingsregulation zu unterstützen.

Mehr Blütenvielfalt für mehr Nützlinge

Im Fokus der Untersuchungen steht die Frage, ob eine erhöhte Blütenvielfalt im Bestand zur Reduktion von Schädlingen beitragen kann. Blühpflanzen wie Kornblume, Ringelblume oder Steinkraut dienen dabei als Nahrungsquelle und Lebensraum für schädlingsfressende Insekten wie Marienkäfer oder Schlupfwespen.

Öko-Modellregion Bamberger Land als Impulsgeber

Die Öko-Modellregion Bamberger Land greift den Aktionstag auf und verweist auf solche Ansätze, die aktuelle Forschung und landwirtschaftliche Praxis im Bereich Biodiversität verbinden. Ziel ist es, die Bedeutung vielfältiger Agrarlandschaften sowie innovativer Methoden im ökologischen Landbau sichtbar zu machen. Regionale Betriebe setzen sich für die Biodiversität vor Ort ein.

Der Praxisversuch im Detail

Auf der Website der Öko-Modellregion Bamberger Land können Sie die Ergebnisse zu den einzelnen Blühpflanzen nachlesen: www.bambergerland.bio.

20.05.2026 
Quelle: Pressestelle Landratsamt Bamberg