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Corona - Informationen für Unternehmen

Hier finden Sie erste wichtige Informationen zum Thema Coronavirus für betroffene Unternehmen:

Aktuelles / Pressemitteilungen / Veröffentlichungen

Neue Infektionsschutzmaßnahmenverordnung seit 2. September 2021

  • Die 7-Tage-Infektionsinzidenz wird durch Krankenhausampel als Indikator ersetzt. Mit ihr entfallen alle bisher inzidenzabhängigen Regelungen. Lediglich für die Anwendung von 3G (Geimpft, Genesen, Getestet) bleibt die 7-Tage-Infektionsinzidenz relevant (ab Inzidenz 35).
Corona-Strategie © bayern.de
Corona-Strategie © bayern.de
  • Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems:

    • Stufe Gelb ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung stationär aufgenommen werden mussten. Sobald Stufe Gelb erreicht ist, beschließt die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen, beispielsweise:
      • Anhebung des Maskenstandards auf FFP2
      • Kontaktbeschränkungen
      • Erfordernis, als Testnachweis einen PCR-Test vorzulegen (außer in der Schule)
      • Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen
    • Stufe Rot ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen. Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen weitere Maßnahmen verfügen, um eine akut drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

      Ob die Krankhausampel auf gelb oder rot steht, finden Sie auf der Seite des Bayerischen Gesundheitsministeriums unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus#kh-ampel. Die aktuellen Werte (kritische Hospitalisierungsgrenze) finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unter www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm

  • 7-Tage-Infektionsinzidenz von über 35: Es gilt der 3G-Grundsatz (Geimpft, Genesen, Getestet)
    • indoor: Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete. Dies betrifft u. a. Veranstaltungen, Sportstätten, Fitnessstudios, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten, Gastronomie, Beherbergung, Hochschulen, Krankenhäuser, Bibliotheken und Archive, Musikschulen, Freizeiteinrichtungen, Bäder, Thermen, Saunen, Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr etc.
    • ausgenommen vom 3G-Grundsatz: Privaträume, Handel, ÖPNV und Fernverkehr, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz,  Kinder, die noch nicht eingeschult sind und Schüler (gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet)
  • Alten- und Pflegeheime: 3G-Grundsatz gilt inzidenzunabhängig indoor und outdoor. Dies gilt auch für Kinder älter als 6 Jahre, die noch nicht eingeschult sind sowie außerhalb der Schulferien.

  • Maskenpflicht: FFP2-Maskenpflicht entfällt. Die medizinische Maske („OP-Maske“) ist der neue Maskenstandard. Es gilt:
    • unter freiem Himmel: generell keine Maskenpflicht. Ausnahme: Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).
    • in geschlossenen Räumen: generelle Maskenpflicht. Ausnahme: Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder festzugewiesene Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind. Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.
    • ÖPNV und Fernverkehr: ausnahmslos Maskenpflicht („OP-Maske“).
  • allgemeine Kontaktbeschränkungen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen. Es gilt:
    • bis 5.000 Personen darf Besucherkapazität zu 100 % genutzt werden
    • für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Besucherkapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden.
    • Es sind maximal 25.000 Personen zulässig.
    • Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt Stehplätze ausgewiesen werden.
    • Wird der Mindestabstand indoor unterschritten, gilt ständige Maskenpflicht, die vom Veranstalter zu gewährleisten ist.
    • Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept ausarbeiten, beachten und unverlangt der Kreisverwaltungsbehörde vorab zur Durchsicht vorlegen.
  • Kinderbetreuungseinrichtungen
    • Normalbetrieb
    • Angebot für zweimal wöchentliche Testungen für betreute Kinder: wird im neuen Kitajahr 2021/2022 bis Ende des Jahres 2021 in Kooperation mit den Apotheken fortgesetzt.
    • bei Infektionsfall: Quarantäne mit Augenmaß (siehe "Schulen")
  • Hochschulen
    • Es gilt der 3G-Grundsatz.
    • allgemeine Maskenpflicht auch am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird.
    • Tests werden für Studierende mit Studentenausweis weiterhin kostenlos bereitgestellt.
  • Gottesdienste und Versammlungen indoor nach Art. 8 GG
    • keine Beschränkungen der Personenzahl, wenn nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen (3G-Grundsatz); andernfalls: Beschränkungen nach Platzangebot wie gehabt.
    • allgemeine Maskenpflicht
    • kein Gesangsverbot bei Gottesdiensten
  • Gastronomie: bisherige coronabedingte Sperrstunde (bisher 1 h) entfällt; es gelten die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht.

  • Handel und Dienstleistungen: bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen entfallen. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.
  • Freizeiteinrichtungen: wie bei Handel und Dienstleistungen, zusätzlich gilt der 3G-Grundsatz.

  • körpernahe Dienstleistungsbetriebe: wie bei Handel und Dienstleistungen, zusätzlich gilt der 3G-Grundsatz.

  • Hotellerie, Beherbergung: bisherigen Einschränkungen entfallen, wonach Zimmer nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vergeben werden dürfen. Im Rahmen des 3G-Grundsatzes muss jedoch wie gehabt ein Test bei Ankunft und danach jede 72 Stunden vorgelegt werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen insb. zur Maskenpflicht.

  • Messen:
    • flächenabhängige Besucherbegrenzung entfällt
    • tägliche Besucherobergrenze von 50.000 Personen
    • 3G-Grundsatz
    • Maskenpflicht
  • Volksfeste und Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen („öffentliche Festivitäten“) bleiben untersagt.

  • Clubs und Diskotheken: geplant: Öffnungen ab Anfang Oktober; Zugang nur für Geimpfte und Genesene sowie für Getestete mit PCR-Test


Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert über alle gültigen Rechtsgrundlagen zum Corona-Virus:

Alle aktuell gültigen Rechtsverordnungen, Allgemeinverfügungen und Bekanntmachungen unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen/

Welche Betriebe dürfen öffnen? Hier finden Sie die aktuelle Übersicht:


Der „Corona-Knigge“ für Jung und Alt


Rahmenkonzepte für Gastronomie, Beherbergung und touristische Dienstleister:


Aktuelle Bekanntmachung zum Rahmenkonzept "Gastronomie" vom 16. Juni 2021: www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-311/

Aktuelle Bekanntmachung zum Rahmenkonzept "Beherbergung" vom 14. Juni 2021: www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-356/

Aktuelle Bekanntmachung zum Rahmenkonzept "Touristische Diensleister" vom 11. Juni 2021: www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-357/

Aktuelle Bekanntmachung zum Rahmenkonzept für "Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen" vom 19. Juni 2021: www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-417/


2020: Kurzumfrage der Wirtschaftsförderung: Post-Corona: Wie geht es weiter?

Das Corona-Virus hat das gesellschaftliche Leben stark ins Wanken gebracht und stellt auch Ihr Unternehmen vor große Herausforderungen. Unabhängig davon, wie groß der wirtschaftliche Einbruch sein wird: Unternehmen müssen sich jetzt schon darauf einstellen, dass ein Wirtschaften „nach Corona“ anders sein wird als vorher.

Die Ergebnisse der Umfrage, die bis Ende Mai 2020 lief, finden Sie hier:

Corona-Ticker

Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 1 vom 16. März 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 2 vom 18. März 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 3 vom 19. März 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 4 vom 20. März 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 5 vom 25. März 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 6 vom 31. März 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 7 vom 2. April 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 8 vom 6. April 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 9 vom 8. April 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 10 vom 16. April 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 11 vom 16. April 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 12 vom 21. April 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 13 vom 22. April 2020
Coroan-Ticker: Ausgabe Nr. 14 vom 28. April 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 15 vom 5. Mai 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 16 vom 25. Mai 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 17 vom 10. Juni 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 18 vom 2. Juli 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 19 vom 17. Juli 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 20 vom 3. August 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 21 vom 2. September 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 22 vom 19. Oktober 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 23 vom 22. Oktober 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 24 vom 13. November 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 25 vom 26. November 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 26 vom 18. Dezember 2020
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 27 vom 12. Januar 2021
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 28 vom 15. Februar 2021
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 29 vom 6. April 2021
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 30 vom 15. April 2021
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 31 vom 19. Mai 2021
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 32 vom 20. Mai 2021
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 33 vom 18. Juni 2021
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 34 vom 23. Juli 2021 (Sonderausgabe)
Corona-Ticker: Ausgabe Nr. 35 vom 2. September 2021

Finanzielle Hilfen (Überbrückungshilfe Corona, Neustarthilfe, Härtefallhilfe)


Überbrückungshilfe III

Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche).

Voraussetzung sind Corona-bedingte Umsatzeinbrüche von mindestens 30 Prozent in jedem Monat, für den der Fixkostenzuschuss beantragt wird. Maßgeblich für den Vergleich ist der Referenzmonat im Jahr 2019. Für Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. April 2020 gegründet wurden, gelten besondere Vorschriften. Unternehmen, die November- und/ oder Dezemberhilfe erhalten, sind für diese Monate nicht antragsberechtigt.

Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden (Frist wurde verlängert).

NEU: Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis September 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt. Die Antragstellung erfolgt auch übre prüfende Dritte.

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de


Neustarthilfe
Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Dazu zählen Soloselbständige, die personenbezogene (z.B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker) oder kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben (z.B. Musikerinnen und Musiker, Gestalterinnen und Gestalter, Fotografinnen und Fotografen) oder zum Beispiel im Gesundheitswesen (z.B. Therapeutinnen und Therapeuten, Trainer), der Tourismusbranche (z.B. Stadtführerinnen und Stadtführer, Reiseleiterinnen und Reiseleiter) oder Bildungsbranche (z.B. Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, Coaches) tätig sind.

Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021 (Frist wurde verlängert).

NEU:Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst den Förderzeitraum 1. Juli - 30. September 2021. Sie unterstützt weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de



Corona-Härtefallhilfe

Bund und Freistaat unterstützen mit diesem Angebot Unternehmen, die für die bisherigen Corona-Wirtschaftshilfen nicht anspruchsberechtigt waren. Pro Antragsteller werden betriebliche Fixkosten in Höhe von bis zu 100.000 Euro erstattet
Ziel der Härtefallhilfe ist es, diejenigen Unternehmen und Selbständigen zu unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen in den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind, die grundsätzlich aber förderwürdige Fixkosten aufweisen und deren wirtschaftliche Not eindeutig durch die Corona-Pandemie bedingt wurde. Die Härtefallhilfe ist subsidiär zu den bestehenden Förderprogrammen von Bund, Ländern und Kommunen. Das heißt: Wer aus anderen Programmen Hilfen erhalten kann, ist von der Härtefallhilfe ausgeschlossen. Deshalb sollten Antragsteller genau prüfen, ob sie im Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 Leistungen aus anderen staatlichen Förderprogrammen erhalten haben bzw. hätten erhalten können. Dies gilt insbesondere für die Überbrückungshilfe III, die zuletzt deutlich erweitert wurde.

Die Gewährung der Härtefallhilfe erfolgt durch die IHK für München und Oberbayern nach Antragseingang im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Der Antrag wird wie bei der Überbrückungshilfe durch einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, vereidigter Buchprüfer) gestellt.

Anträge können bis 31. August 2021 über das länderübergreifende Antragsportal www.haertefallhilfen.de gestellt werden. Weitere Informationen zur Bayerischen Härtefallhilfe erhalten Sie unter www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe/haertefallhilfe/



Soloselbstständigenprogramm für Künstlerinnen und Künstler
Mit dem am 18. Dezember 2020 angelaufenen Soloselbstständigenprogramm für Künstlerinnen und Künstler sowie Angehöriger kulturnaher Berufe besteht eine gesonderte Finanzhilfe zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und zur Deckung privater Lebenshaltungskosten, um erhebliche Umsatzrückgänge der vergangenen Monate abzufedern.

Antragsberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe mit bestehendem Hauptwohnsitz in Bayern (Stichtag Antragszeitraum 2020: 1. Oktober 2020, Stichtag Antragszeitraum Januar bis Juni 2021: 1. Januar 2021, Stichtag Antragszeitraum Juli bis Dezember 2021: 1. Juli 2021), die spätestens seit 1. Februar 2020 eine künstlerische, publizistische oder kulturnahe Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben. Voraussetzung hierfür ist, dass sie nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versichert sind oder ihren Lebensunterhalt überwiegend aus erwerbsmäßiger künstlerischer oder publizistischer Tätigkeit oder aus einer Tätigkeit in kulturnahen Bereichen bestreiten. Antragsvoraussetzung ist ferner ein erheblicher Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent durch Einnahmeausfälle aufgrund der Corona-Pandemie. Vergleichszeitraum ist dabei grundsätzlich das Kalenderjahr 2019. Für Berufseinsteiger bestehen Sonderregelungen. Zum Nachweis des Umsatzrückgangs kann sich der Antragsteller der Mithilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers bedienen. Die hierfür nachgewiesenen Kosten werden erstattet, soweit sie angemessen sind.

Die Höhe der gewährten Finanzhilfe ergibt sich aus den durchschnittlichen monatlichen Gesamteinnahmen des Antragstellers im Antragszeitraum verglichen mit den durchschnittlichen monatlichen Gesamteinnahmen im Vergleichszeitraum, maximal jedoch 1.180 Euro pro Antragsmonat, sowie dem Ersatz etwaiger Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Mit der November- und Dezemberhilfe des Bundes ist das Programm vollständig kumulierbar. Für den Zeitraum, für den der Antragsteller bereits Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) zur Sicherung des Lebensunterhalts bezieht oder beantragt hat, besteht kein Anspruch auf Leistungen nach dem Soloselbstständigenprogramm.

Der Vollzug des Programms erfolgt durch die Regierungen mit Unterstützung von Bayern Innovativ. Anträge können auf folgender Website gestellt werden:
https://www.bayern-innovativ.de/soloselbststaendigenprogramm

Bei Fragen steht zudem von Montag bis Freitag zwischen 10 Uhr und 15 Uhr eine Hotline unter 089/2185-1942 zur Verfügung.


Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Ab sofort können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Beschäftigten einen Antrag stellen. Für die Förderung kommen KMU infrage, die in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen oder in Ausbildungsberufen nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/ oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind, ausbilden.

Das Bundesprogramm sieht folgende Förderungen vor:

  • Ausbildungsprämie: Ausbildungsplätze erhalten (2.000 Euro)
  • Ausbildungsprämie plus: zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (3.000 Euro)
    Hinweis: Die Anträge sind spätestens drei Monate nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit des jeweiligen Ausbildungsverhältnisses zu stellen.
  • Zuschuss zur Ausbildungsvergütung: Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden (75% der Vergütung)
    Hinweis: Der Antrag ist rückwirkend für jeden Monat innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Monaten zu stellen.
  • Übernahmeprämie: Übernahme bei Insolvenzen fördern (3.000 Euro)
    Hinweis: Der Antrag ist spätestens drei Monate nach erfolgreichem Abschluss einer ggfs. vereinbarten Probezeit des jeweiligen Ausbildungsverhältnisses zu stellen.

  • Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen: einmalig 1.000 Euro pro Auszubildender oder Auszubildende.

Die Agentur für Arbeit ist für die Abwicklung der Förderung zuständig. Unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern finden Sie alle Informationen zur Förderung und die entsprechenden Antragsformulare. Die Formulare senden Sie bitte an die örtlich zuständige Arbeitsagentur, für Unternehmen aus dem Landkreis Bamberg an E-Mail: Bamberg@arbeitsagentur.de


BayernFonds als Instrument zur vorübergehenden Beteiligung an Unternehmen
Die Bayerische Staatsregierung hat mit dem Gesetz über einen BayernFonds und eine Bayerische Finanzagentur wichtige Schritte unternommen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für die bayerische Wirtschaft abzumildern. Der Fonds richtet sich an Unternehmen mit mind. 50 Beschäftigte, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische und wirtschaftliche Souveränität, die Versorgungssicherheit, die kritischen Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Bayern hätte.
Der BayernFonds unterstützt Unternehmen, ihre Kapitalbasis zu stärken und Liquiditätsengpässe zu überwinden. Der Fonds umfasst Garantien von bis zu 26 Mrd. Euro sowie Staatsbeteiligungen von bis zu 20 Mrd. Euro. Während der vom Bundesgesetzgeber errichtete Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) überwiegend große Unternehmen adressiert, richtet sich der BayernFonds in erster Linie an bayerische Mittelständler.

Weitere Informationen unter www.stmwi.bayern.de/bayernfonds


Steuererleichterung und Steuerstundung

Die Politik hat auch steuerlich auf die Corona-Krise reagiert und eine Reihe steuerlicher Maßnahmen erlassen mit dem Ziel, Unternehmen zu entlasten, die von der Corona-Pandemie betroffen sind.

Den Antrag zur Steuerstundung finden Sie hier:

Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Finanzamt.


Gastronomie im Landkreis Bamberg: Liefer- und Abholservice im Überblick

Coronabedingt musste unsere Gastronomie im Winter und Frühling schließen. Lediglich Liefer- und Abholdienste waren möglich. Seit einigen Wochen sind Innen- und Außengastronomie wieder geöffnet, viele Gaststätten bieten aber nach wie vor einen Liefer- und  vor allem Abholservice an. Diese Angebote werden weiterhin im Portal „Lokalküche“ dargestellt. Die Wirtschaftsförderung wünscht einen „Guten Appetit“ - ob vor Ort oder zu Hause.

Ihre Lokalküche finden

Hier finden Sie unsere Gastronomiebetriebe im Landkreis Bamberg, die nach wie vor einen Liefer- und/oder Abholservice anbieten:

Sie möchten auch Ihren Betrieb im Landkreis Bamberg eintragen?

Wenn Ihr Betrieb Interesse hat, Informationen zu Liefer- und Abholmöglichkeiten transparent zu machen und kostenlos mit einem Unternehmenseintrag in der digitalen Karte präsent zu sein, füllen Sie einfach unseren kurzen Fragebogen aus: http://bit.ly/Abfrage-lieferservice

Vermittlungsinitiative für zusätzliches Personal

Durch die angeordneten vollständige oder teilweise Betriebsschließungen sowie durch den Wegfall von Aufträgen und Kunden müssen Unternehmen auf der einen Seite  Beschäftigte im größeren Umfang freistellen und auf der anderen Seite benötigen systemrelevante Branchen, wie Lebensmitteleinzelhandel, Logistik oder Onlinehandel aktuell zusätzliches Personal.

Die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Bamberg bieten in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg eine Vermittlungsinitiative für Betriebe an, um Personalbedarfe zu melden und Engpässe in diesen Branchen abfedern zu können.

Die Personalbedarfe werden auf der Homepage der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg als Excel-Tabelle und in der zentralen Jobbörse veröffentlicht, ebenso auf den Seiten der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Bamberg. Potentielle neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dadurch direkt Kontakt mit den Unternehmen aufnehmen.

Bitte unterstützen Sie diese Initiative und melden Sie Ihre zusätzlichen Bedarfe an Mitarbeitern über das Datenformular an die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg.


Hier finden Sie das Datenformular (Eintrag für Unternehmen, die zusätzliches Personal suchen):
Kontakt

per Mail: Bamberg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
per Fax: 0951/9128-626
postalisch an: Agentur für Arbeit Bamberg, Arbeitgeber-Service, Mannlehenweg 27, 96050 Bamberg
oder über die extra eingerichtete Job-Hotline der Agentur für Arbeit unter Tel. +49 951/9128-555.


Hier finden Sie die aktuellen Stellenangebote (die Liste der Agentur für Arbeit wird laufend aktualisiert):

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bamberg-coburg/content/1533736386912

Unternehmen für Unternehmen

www.bamberghelfen.de
Die Bamberger Horando GmbH bietet eine Plattform für regionale Geschäfte an, über die Kund*innen Gutscheine kaufen können. Die Händler können durch die verkauften Gutscheine Umsätze generieren. Kund*innen können Gutscheine einlösen, sobald alles wieder geöffnet hat. "Bamberg Helfen" ist eine Non-Profit-Initiative der Horando Deutschland GmbH.

www.landkreis-bamberg.de/lokalkueche
Liefer- und Abholservice von Gastronomiebetrieben im Landkreis Bamberg - alles auf einen Blick.

www.landkreis-bamberg.de/lokalhandel
Der Einzelhandel im Landkreis bietet mehr: Abhol-/Liefer- und Versandservice, Onlineshops oder faire Produkte. Reinklicken und bei unseren Betrieben im Landkreis bestellen.

www.liefert.jetzt
Die Bamberger Online-Marketing Agentur jacor digital hat eine Web-Plattform entwickelt, die Konsumenten und Lieferanten von Waren und Dienstleistungen zusammenbringt. Die Plattform soll es erleichtern, so viele Güter wie möglich lokal zu bestellen. Die Kosten für Hosting und Domain, sowie die komplette Arbeitszeit werden momentan von jacor digital übernommen.

https://stopcrisis.bonista.de
Das Bamberger Softwareunternehmen Lion5 bietet eine Online-Plattform für regionale Unternehmen an. Diese können sich hier registrieren, damit Kund*innen Gutscheine kaufen können und so ihre Lieblingsgeschäfte unterstützen. Lion5 hat durch diesen Gutscheinservice keinerlei Einnahmen und bietet diesen kostenfrei an. Hashtags #stopcrisis

www.lokalhelden.bayern/karte
Auf der Plattform Die BAYERN 3 Lokal-Helden können sich Gastronomiebetriebe kostenlos mit ihrem Angebot (Lieferservice oder Essen zum Mitnehmen) präsentieren. Von Logo, Profilbild, Angebotsbeschreibung bis zur Verlinkung auf Website und Social Media. Eine Initiative der Genussakademie Bayern zusammen mit BAYERN 3 und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband.

www.emergency-kit.bytabo.de
Das Digitalunternehmen bytabo® aus Bamberg hat ein kostenloses Emergency-Kit für Unternehmen zusammengestellt. Darin enthalten sind u.a. Tipps, mit welchen Tools das Arbeiten von Zuhause gelingt oder Ideen, wie Teamarbeit auch räumlich getrennt weiterhin gut funktionieren kann.

www.akademie-franken.de/corona-krise-unternehmer-coaching
Die Unternehmerakademie Franken bietet Online-Termine an, zu denen ein kostenloses Unternehmer-Coaching durchgeführt wird. An jedem Coaching können maximal vier Personen teilnehmen.


"Bamberg hilft Bamberg" - Angebote zum Hygieneschutz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Zahlreiche Unternehmen aus dem Landkreis Bamberg haben sich mit der Bitte an die Wirtschaftsförderungen gewandt, ihre Produkte vorstellen zu dürfen, um andere Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen. Unter dem Motto "aus der Region, für die Region" kommen wir dieser Bitte gerne nach.

Hier finden Sie eine Übersicht:

Links

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

IHK für Oberfranken Bayreuth zu den Themen Arbeitsausfall, Arbeitsschutz, Dienstereisen, Förderungen und Reiserecht: IHK für Oberfranken Bayreuth

Informationen zum Kurzarbeitergeld - Bundesagentur für Arbeit

Ansprechpartner

Coronavirus-Hotline - Freistaat Bayern

Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen.

erreichbar:

Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

+49 89/122 220


Coronavirus-Hotline
Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)

allgemeine Fragen aktuellen Lage | Schulschließungen | Verhaltensempfehlungen | gesundheitliche Fragen

erreichbar:

erreichbar täglich in der Zeit von 08:00-18:00 Uhr

Weitere Informationen zum Corona-Virus unter www.lgl.bayern.de

+49 9131/6808 5101


Corona Hotline - Wirtschaftsförderung Landkreis Bamberg

Ansprechpartner für Unternehmen LANDKREIS BAMBERG

erreichbar zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes Bamberg

+49 951/85-207


Corona Hotline - Wirtschaftsförderung Stadt Bamberg

Ansprechpartner für Unternehmen STADT BAMBERG

erreichbar zu den Öffnungszeiten der Stadt Bamberg

+49 951 / 87 - 1313


Corona Hotline - Kurzarbeitergeld

Fragen zum Kurzarbeitergeld

+49 951/9128-870 (Herr Kamm)
+49 9561/93-675 (Herr Schillig)

Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert.