8. Bayerische Impfwoche: Gesundheitsamt Bamberg informiert zur HPV-Impfung

Quelle: Pressestelle Landratsamt Bamberg

Vom 3. bis 12. Juli 2026 findet die 8. Bayerische Impfwoche statt. In diesem Jahr steht der Schutz vor Humanen Papillomviren (HPV) im Mittelpunkt. Ziel der bayernweiten Aktionswoche ist es, über HPV-bedingte Erkrankungen aufzuklären und auf die Bedeutung der Schutzimpfung als wirksame Maßnahme zur Krebsprävention aufmerksam zu machen.

Humane Papillomviren gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Viren. Die meisten Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV. Oft bleibt die Infektion unbemerkt und heilt in den meisten Fällen ohne Behandlung aus. Allerdings gibt es auch HPV-Infektionen, die viele Jahre später zu Krebserkrankungen führen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erkranken in Deutschland jährlich rund 10.000 Menschen an HPV-bedingten Krebserkrankungen. Dazu zählen unter anderem Gebärmutterhalskrebs sowie Krebs im Mund- und Rachenraum und Krebs im Anal- und Genitalbereich.

Die wirksamste Möglichkeit, sich vor diesen Erkrankungen zu schützen, ist die HPV-Impfung. Sie wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen. Nachholimpfungen sind bis zum 18. Geburtstag möglich.

Anlässlich der Bayerischen Impfwoche bietet das Gesundheitsamt Bamberg interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine kostenfreie persönliche Beratung rund um die HPV-Impfung an. Dabei können Fragen zur Impfung, zum empfohlenen Impfalter oder zum persönlichen Impfstatus geklärt werden. Beratungstermine müssen telefonisch unter 0951/85-650 vereinbart werden.

Begleitend zur Bayerischen Impfwoche hält das Gesundheitsamt für alle Besucherinnen und Besucher ein kleines Give-away bereit. Interessierte sind herzlich eingeladen, das Beratungsangebot zu nutzen und sich umfassend über die Möglichkeiten einer wirksamen Krebsprävention durch die HPV-Impfung zu informieren.